Kategorie: Villa Böhm

Hier sind die Ausstellungen aufgelistet, die in der Villa Böhm stattfinden.

Vernissage zur Einzelausstellung „Glückliche Tränen schwitzen“ der diesjährigen Preisträgerin Rebekka Brunke

Vernissage zur Einzelausstellung „Glückliche Tränen schwitzen“ der diesjährigen Preisträgerin Rebekka Brunke

Herzlich laden die Privatbrauerei Welde und der Kunstverein Neustadt zur Vernissage am Freitag, den 11. Mai, um 19.00 Uhr in die Villa Böhm/Neustadt an der Weinstraße ein (Maximilianstr. 25/ Villenstr. 16b). Die Künstlerin ist anwesend.

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Dominik Schmitt: „Selbstgeburt“

Mit seinem Beitrag „Die Heilung“ für die Ausstellung des Neustadter Kunstvereins „Junge Künstler in der Villa“ begeisterte Dominik Schmitt 2010 das Publikum ebenso wie die Jury. Jetzt löst er den Ersten Preis des Nachwuchswettbewerbs ein und präsentiert seine Arbeiten vom 24. Februar bis  11. März 2012 in einer großen, vom Kunstverein Neustadt ausgerichteten Einzelausstellung in der Villa Böhm.

Dominik Schmitt, das künstlerische Multitalent, ist in der Malerei, Zeichnung und Plastik ebenso zu Hause wie in Film, Lyrik und Musik. „Kunst“, sagt er, „ist eine Art Sprache, in der der Künstler etwas Inneres, also einen Eindruck oder eine Emotion auf eine Leinwand ´übersetzt`. Ich habe mich für die Emotionen, die nur mich selbst betreffen, entschieden, um somit eine möglichst ehrliche und nicht durch Medien oder vermitteltes Wissen verfälschte Art und Weise der Kunst zu machen.“

Auf einen bestimmten Stil lässt er sich dabei nicht festlegen: „Man würde jedoch angesichts der vielen bereits benannten Strömungen vielleicht sagen, dass es eine Art intuitiver Symbolischer Subjektivrealismus ist. Für Andere surreal in der Thematik, trotzdem ein klarer Realismus.“ Die Tiere symbolisieren dabei sowohl  Emotionen als auch Menschen seines Umfelds. „Mein eigener Körper tritt manchmal, des Kontextes wegen, in den Kompositionen auf, um meinen eigenen Standpunkt in einer Situation darzustellen.“

Dominik Schmitt - " Pferdinand" 2011
Dominik Schmitt - " Pferdinand" 2011

Alle in Neustadt gezeigten Bilder sind Mischtechniken – kollagierte Untergründe auf Leinwand, wobei die Maße von DIN A4- Formaten bis zu 2 auf 2,70 Meter große Leinwände reichen. Daneben sind auch lebensgroße Plastiken und „kleinere Überraschungen“, wie Schmitt sagt, zu sehen.

Der Künstler, 1983 in Neustadt/Weinstraße geboren, wohnt heute in Landau und leitet neben dem Studium auch Kunstkurse und Arbeitsgemeinschaften an Schulen. Schon als Zehnjähriger gewann er den ersten Kunstpreis, war als  Dreizehnjähriger Sieger der Kinder-Kunstolympiade Neustadt/W. und wurde mittlerweile mit zehn weiteren Preisen ausgezeichnet, darunter beispielsweise das Heinrich-von-Zügel-Stipendium für Malerei der Stadt Wörth (2009), der Förderpreis der Pfälzer Kunstfreunde – Herrenhof e.V. (2009), der regionale Förderpreis für Filmkunst Landau (2010), der European Award for Pop Surrealism and Urban Art München (2010) und der Rainer-Maria-Rilke-Jugendkulturpreis für Lyrik und Bildende Kunst Leipzig (2011).

Ebenso umfangreich ist sein Ausstellungsverzeichnis. Ihren Anfang nahmen die – mittlerweile fast 50 – Gruppen- und Einzelausstellungen 2002 in der Lambrechter Fabrikhalle Haas. Schmitt ist dabei häufig auch mit Livepaintings vertreten, wie beim Karlsruher „Kavantgarde“-Festival 2010, oder mit Filmbeiträgen, wie beim Landauer Lameko Kurzfilmfestival 2011 und beim Internationalen Kurzfilmfestival im Istanbuler Museum of Modern Art im  April 2012. Sein großformatiges Bild „Hasenkutsche“ von 2010 ist seit kurzem übrigens auch in der Saalbau-Galerie des Neustadter Kunstvereins zu sehen.

Dominik vor dem Bild - "Spiegelgeburt" 2009
Dominik vor dem Bild - "Spiegelgeburt" 2009

Vernissage:
Herzlich lädt der Kunstverein Neustadt zur Vernissage am Freitag, dem 24. Februar  2012, um 19.00 Uhr in die Villa Böhm/Neustadt an der Weinstraße ein (Maximilianstr. 25/ Villenstr. 16b). Der Künstler ist anwesend.

Begrüßung: Wolfgang Glass, Vorsitzender des Kunstvereins Neustadt an der Weinstraße e.V.
Laudatio
: Björn Hayer, Freier Feuilletonjournalist “Die Welt”

Ausstellungsdauer:
24.02. – 11.03.2012

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Donnerstag und Freitag: 15.00 – 18.00 Uhr; Samstag und Sonntag: 11.00 – 13.00 Uhr,
15.00 – 18.00 Uhr

Bernd Zimmer

HOLZSCHNITT.MALEREI

Portrait Bernd Zimmer

Reflexion.Treppe

Mit figurativer Malerei bekämpfte er als Junger Wilder die in den
Achtzigerjahren vorherrschende Abstraktion. Dann entdeckte Bernd Zimmer Kraft und Tiefe der Natur. Seither widmet er sich den Themen Wüste, Kosmos, Meer, Himmel und Wald  als Konzentrate
n unberührter Landschaft. Vom 18. November bis 18. Dezember 2011 zeigt der Kunstverein Neustadt an der Weinstraße in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Winter, Wiesbaden, die Ausstellung „Bernd Zimmer –  HOLZSCHNITT. MALEREI“, zu deren Eröffnung der Künstler auch anreist.

International bekannt wurde Bernd Zimmer nicht zuletzt als Vertreter der sogenannten „Heftigen Malerei“, die in den späten Siebzigerjahren von Berlin aus die Kunstszene eroberte. Innerhalb seiner Generation nimmt er als Landschaftsmaler eine Sonderstellung ein. Nach der Lehre als Verlagsbuchhändler und einem Studium der Philosophie und der Religionswissenschaften entdeckte er 1975 während einer Mexiko-Reise die Malerei der Muralisten Diego Riviera und José Clemente Orozco. In den USA beeindruckte ihn Clyfford Still als Vertreter des abstrakten Expressionismus.

Bernd Zimmers Thema ist Naturraum als elementares Erlebnis. Mit expressivem, deutlich erkennbarem Pinselstrich malt er Landschaften, ergründet dabei Gesetzmäßigkeiten natürlicher Vorgänge – bezogen auf Licht, Farbe und Raum – und macht diese sichtbar.

Schon seit Beginn der Achtzigerjahre wenden sich zahllose Künstler ganz unterschiedlicher Stilrichtungen wieder der alten Technik des Holzschnitts zu. Der 1948 geborene Bernd Zimmer zählt zu den herausragenden Vertretern dieses druckgraphischen Mediums. Er hat vorurteilslos, mit unverstelltem Blick auf Traditionen und in Auseinandersetzung mit ihnen seinen eigenen Standort gefunden, den Holzschnitt zu neuer bildnerischer Form weiterentwickelt und neben der Malerei auch in dieser Technik seit 1985 eine ganz persönliche Ausdruckform gefunden.

Im Mittelpunkt der  Neustadter Ausstellung stehen Arbeiten aus den Serien Wüste, Cosmos und Spiegelung. Wüsten haben immer wieder alle diejenigen magisch angezogen, die auf der Suche nach den Ursprüngen sind. Die Leinwände zum Thema Wüste entstanden nach einer Namibia-Reise im Jahr 1998. Es sind sehr reduzierte Bilder an Rand der Abstraktion, die eine meditative Ausstrahlung haben.

Die Cosmos-Bilder – Arbeiten voller Energie und Spannung –  sind inspiriert von den Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft und offenbaren einen Einblick in das Schauspiel kosmischer Ereignisse. Zeit, Raum und unendliche  Weite richten unsere Gedanken auf Schöpfung, Geburt, Leben und Tod.

Im Anschluss an die Cosmos-Serie  hat Bernd Zimmer seit 2007 in seinem neuen Atelier in Brandenburg gearbeitet. Dort entstand eine neue Bildreihe mit dem Titel „Reflexionen“, in der sich Waldstücke und dichter Pflanzenwuchs in Variationen, Brüchen und Doppelbildern in Wasserflächen spiegeln. Mit malerischer Souveränität in der Behandlung der Farbe erkundet er die Möglichkeit der figurativen Malerei.

Im März 2011 erschien das Werkverzeichnis Bernd Zimmers, das seine Bilder auf Leinwand von 1976 – 2010 dokumentiert. Mit ca. 2.200 Arbeiten und ebenso vielen Abbildungen, wissenschaftlich aufgearbeiteten und vom Künstler autorisierten technischen Angaben sowie einem detaillierten Ausstellungs- und Literaturverzeichnis stellte diese Publikation einen wichtigen Beitrag zur kunsthistorischen Forschung im Bereich Gegenwartskunst dar.

Ausstellungsbeginn: 18.11.2011         Ausstellungsende: 18.12.2011

Villa Böhm, Maximilianstraße 25 / Villenstraße 16 b
67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr

Samstag und Sonntag: 11.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr

Zur Vernissage am
Freitag, 18. November 2011, 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.

Der Künstler ist anwesend.

Einführung:

Elvira Mann-Richter, Galerie Winter, Wiesbaden

Armin Mueller-Stahl

Malerei, Zeichnung und Grafik von Armin Mueller-Stahl in der Neustadter Villa Böhm

 

Bild oben: Dr. Julia Hümme, Ostholsteinmuseum, Eutin

Eine Ausstellung der Stadt Neustadt an der Weinstraße und des Kunstvereins Neustadt in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Lübeck

 

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Lübeck und dem Künstler selbst zeigen Stadt und Kunstverein Neustadt vom 14. Oktober bis 4. November eine umfassende Werkschau von Malerei, Zeichnungen und Grafiken Armin Mueller-Stahls mit 146 Exponaten. Den repräsentativen Rahmen bieten die großzügigen Räumlichkeiten der im historistischen Stil erbauten Villa Böhm. Zur Eröffnung der Ausstellung wird der Künstler erwartet, der sich bei einem Empfang des Oberbürgermeisters Hans Georg Löffler auch ins Goldene Buch der Stadt eintragen wird. Die Laudatio hält Björn Engholm, Vorsitzender des Kulturforums Schleswig-Holstein e.V. Der Lübecker Galerist Frank-Thomas Gaulin, der das bildkünstlerische Werk von Armin Mueller-Stahl international vertritt, hat seine Teilnahme ebenfalls zugesagt.

 

Mime, Musiker, Maler, Poet: Der Universalkünstler Armin Mueller-Stahl vereinigt all diese Talente in einer Person. Der weltberühmte und vielfach preisgekrönte Schauspieler, Jahrgang 1930, hat sich auch als ausgebildeter Konzertgeiger und Autor einen großen Namen gemacht. Darüber hinaus malt er seit Jahrzehnten auf Papier und Leinwand – Gesichter, Charakter-studien, Figuren, Gesten, Szenen und Gedanken. Selbst vor Drehbüchern macht er nicht halt, denn während Dreharbeiten verwandelt er sie mit seinen Übermalungen in visuelle Tage-bücher. Wie in der Schauspielerei geht es ihm auch in der Kunst um das genaue Beobachten. Er reduziert auf das Wesentliche, vermittelt mit wenigen Pinselstrichen die zentrale Botschaft.

Die Neustadter Ausstellung umfasst 42 Originale sowie 104 Lithografien, die zu Themenzyklen konzentriert in der Villa Böhm präsentiert werden.

Der grafische Zyklus „Buddenbrooks“ entstand anlässlich des Films 2007 als zeichnerisches Tagebuch. Die signierten und nummerierten Farblithos sind auf 180 Exemplare beschränkt, ebenso wie diejenigen zu dem Buch „Die Jahre werden schneller“, eine Autobiografie des Künstlers in Versen und Bildern aus dem Jahre 2010. Ebenfalls gezeigt werden Armin Mueller-Stahls Interpretationen zum „Urfaust“ – ein Mappenwerk mit 20 Grafiken -, der Zyklus „Night on Earth – Day on Earth“ zu Jim Jarmuschs Film „Night on Earth“ und die Farblithografien über Drehbuchtexten, die anlässlich der Verfilmung von Bruce Chatwins Roman „Utz“ entstanden. Das Spektrum der 40 ungerahmten Grafiken reicht von Künstler- und Selbstporträts (etwa „Selbst als Thomas Mann“ oder „Selbst als Narr“ in Shakespeares Was ihr wollt) bis zu farbmächtigen Landschaften mit Elementen der Abstraktion. Auch die in Neustadt ausgestellten Unikate (Mischtechnik auf Papier, Acryl auf Leinwand, Öl auf Leinwand, entstanden vor allem in den Jahren 2001 bis 2010) umfassen zahlreiche Künstler- und Selbstporträts, aber auch das autobiografisch geprägte Frühwerk „Antrag auf Ausreise“ (1977).

Speziell zu der Neustadter Ausstellung erscheint dank der Unterstützung durch die Sparkasse Rhein-Haardt ein Katalog mit einer Einführung von Björn Engholm. Weiterer Sponsor der Ausstellung ist die Unternehmensgruppe Achim Niederberger Neustadt, die die Ehrengäste Armin Mueller-Stahl, Björn Engholm und Frank-Thomas Gaulin zur Übernachtung in ihr Deidesheimer First Class Hotel „Ketschauer Hof“ eingeladen hat.

 

Ausstellungsbeginn: 14.10.2011         Ausstellungsende: 04.11.2011

Villa Böhm, Maximilianstraße 25 / Villenstraße 16 b
67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr

Zur Vernissage am
Freitag, 14. Oktober 2011, 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.
Laudator: Björn Engholm

Mitgliederausstellung

Viel Kreativität in den eigenen Reihen

„Lust auf Kunst“ ist das Motto des Neustadter Kunstvereins, und die vermittelt er nach innen wie nach außen. Zu den Besonderheiten dieses Zusammenschlusses kunstliebender und künstlerisch tätiger Menschen zählt, dass rund 30 Prozent der mehr als 250 Mitglieder des Kunstvereins Neustadt/Weinstraße e. V. aktive Künstlerinnen und Künstler sind. Einen Überblick über die Kreativität in den eigenen Reihen vermittelt der Kunstverein alle zwei Jahre mit einer Mitgliederausstellung; in diesem Jahr findet sie vom 26. August bis 11. September in der Villa Böhm statt. Das Spektrum der gezeigten Arbeiten reicht von abstrakter bis zu gegenständlicher Malerei, von der Radierung bis zur Skulptur, von der Installation bis zur Performance.

Zu den 44 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern zählen – in alphabetischer Reihenfolge – Trudel Becker, Heide Brehm, Edith Brenneisen, Jürgen E. Butsch, Doris Christophel-Georgens, Mary Dee, Leni Delaminsky-Wenz, Waltraud Dolich, Tine Duffing, Heidrun Ebding, Rolf Fleckenstein, Dorothee Fricke, Wolfgang Friedrich, Hans Gareis, Wolfgang Glass, Gerda Elisabeth Grunder, Vlada Hauser, Manfred Hoschzisch, Anne Janoschka, Rita Kipping-Gold, Elisabeth Kleineheismann, Heike Kliewer, Gabriele Köbler, Martina Köhler, Ingrid Kurz, Gerhard Lämmlin, Jasmin Leidenberger, Martin Lorenz, Birgit Manz, Hans Rolf Peter, Elke Pfaffmann. Annette Poeppel-Hoffmann, Monika Ritter, Josef Ritter, Gesa Soltau-Kraft, Matthias Stauch, Alena Steinlechner, Rita Thiel, Michael Wagner, Robert Wagner, Holger Axel Wenz, Peter Wiedemann, Doro Wilhelm, Ingrid Zinkgraf, Manfred Plathe, Bärbel Haag und Cordula Wagner.

Ausstellungsbeginn: 26.08.2011         Ausstellungsende: 11.09.2011

Villa Böhm, Maximilianstraße 25 / Villenstraße 16 b
67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr

Zur Vernissage am
Freitag, 26. August 2011, 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.

Elke Steiner und Joerg Eyfferth


Steiner - Lorenzo in der Luxussuite (Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm)

In einer Doppelausstellung präsentiert der Kunstverein Neustadt an der Weinstraße vom 8. bis 24. Juli 2011 in der Neustadter Villa Böhm Arbeiten von Joerg Eyfferth, Hanau, und Elke Steiner, Gossersweiler.

Joerg Eyfferth nutzt sowohl die Fotografie als auch die Malerei, um vorgefundene Objekte mit seiner Sichtweise zu prägen, indem er sie „hyperreal“ in Szene setzt. Der reale Aufbau dieser Objekte, den er ausleuchtet und fotografiert, wird auf Leinwand übertragen. „Bei der Malerei“, sagt er, „beginnt das Spiel mit dem Licht und den Farbnuancen, bei dem man Spannungen und Harmonie im Bild verteilt.“ Scheinbar Vertrautes wird dadurch verfremdet. Seine „Stillleben“ strahlen sowohl meditative Ruhe als auch Distanz aus. Für seine Werke, die er auf zahlreichen Ausstellungen präsentierte, wurde Eyfferth mehrfach ausgezeichnet, etwa. mit dem Kunstpreis der Stadt Hanau und mit dem Kulturpreis des Mainz-Kinzig-Kreises.

Auch Elke Steiner war und ist auf vielen Ausstellungen vertreten und wurde unter anderem mit dem Zweiten Kunstpreis für Malerei der Josef-David-Stiftung ausgezeichnet. Ihre Tiere, beispielsweise Hunde, Dromedare und Erdmännchen, sind meistens realistisch bis fotorealistisch gemalt, doch die Künstlerin setzt sie in einen völlig surrealen, keineswegs „artgerechten“ Kontext. So schickt sie Eisbären auf einen nächtlichen Streifzug durch Manhattan oder vor einen wärmenden Kamin und lässt Affen in Luxussuiten posieren, in denen sie sich gelangweilt, vielleicht auch mürrisch rekeln. Bewusst ist der jeweilige Raum ein künstlicher, „kultivierter“, mit dem sie unserer Zivilisation den Spiegel vorhält.

Ausstellungsbeginn: 08.07.2011         Ausstellungsende: 24.07.2011

Villa Böhm, Maximilianstraße 25 / Villenstraße 16 b
67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr

Zur Vernissage am
Freitag, 08. Juli 2011, 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.

Begrüßung: Wolfgang Glass, Erster Vorsitzender Kunstverein Neustadt/Weinstraße

Einführung: Dr. Matthias Brück, Kulturwissenschaftler und Kunstphilosoph

Norbert Huwer – WYGIMTYS

WYGIMTYS – Stegplattenbilder und
Ink-Jet-Prints

Vom 25. Februar bis zum 13. März 2011 präsentiert der in Karlsruhe ansässige Künstler Norbert Huwer eine Auswahl seiner Arbeiten in der Neustadter Villa Böhm . Bei den Stegplattenbildern, einer innovativen Form der Hinterglasmalerei, eröffnet die dreidimensionale Struktur industriell gefertigter Platten aus Acrylglas dem Künstler die Möglichkeit, Farben auf drei, manchmal auch auf vier räumlichen Ebenen zu platzieren. WYGIMTYS betitelt der Künstler diese Arbeiten – in Anlehnung und in Variation des in der Computerwelt allseits bekannten WYSIWYG, das besagt, man bekomme, was man sehen kann. Huwers Bezeichnung WYGIMTYS meint hingegen, dass man mehr erhält als das, was man jeweils visuell aufnehmen kann. Tatsächlich lassen sich diese ungegenständlichen Arbeiten in ihrer Totalität nicht auf einen Blick erfassen und bieten dem Betrachter ein stetes Wechselspiel von Farbe und Form, sobald er sich vor den Bildern bewegt.

Parallel zu diesen größeren Arbeiten entstehen seit einigen Jahren Ink-Jet-Prints – computergenerierte Grafiken, die die Farbveränderungen der Stegplattenbilder in vergleichbarer Weise nachvollziehbar machen.

Norbert Huwer hat bei den Professoren Arnold (Malerei und Grafik) und Loth (Skulptur und Kunststoffbearbeitung) an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste studiert. Seine rege Ausstellungstätigkeit bewegt sich auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Viele seiner Werke sind in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten sowie als Kunst am Bau und im öffentlichen Raum präsent.

Ausstellungsbeginn: 25.02.2011         Ausstellungsende: 13.03.2011

Villa Böhm, Maximilianstraße 25 / Villenstraße 16 b
67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr

Zur Vernissage am
Freitag, 25. Februar 2011, 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.
Einführung: Lukas Baden, Kunstwissenschaftler und Galerist, Karlsruhe
Musikalische Umrahmung: Norbert Huwer am Saxophon

Videoinstallation Lucy, Alan, Alice & Co – Agenten im Netz

 

„In der Zukunft werden wir nichts mehr vergessen, weil Computer sich für uns erinnern. Wir werden nicht mehr verloren gehen, weil unser Smartphone weiß, wo wir sind. Unser Auto sollte eigentlich selbst fahren können, denn immerhin weiß es, wo es ist und wo es hin muss“ – diese Prognose des Google-Chefs Eric Schmidt ist ein Hintergrundelement der Videoinstallation, die das Künstler-Duo Elvira Richter und Michael Schwartzkopff vom 5. bis 21.11.2010 in der Neustadter Villa Böhm zeigt

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