Kategorie: Villa Böhm

Hier sind die Ausstellungen aufgelistet, die in der Villa Böhm stattfinden.

Breites Spektrum von Kreativität – Mitgliederausstellung 2021

Einen Überblick über die Kreativität in den eigenen Reihen vermittelt der Neustadter Kunstverein alle zwei Jahre mit einer nicht jurierten Mitgliederausstellung. Denn zu seinen Besonderheiten zählt, dass mehr als ein Drittel der Mitglieder aktive Künstlerinnen und Künstler sind.

In diesem Jahr stellen mehr als 60 Mitglieder aus, davon sind zwei Drittel weiblich. Das Spektrum der in der Ausstellung vertretenen Arbeiten reicht von Aquarellen bis
zu Skulpturen, von der Fotografie bis zur Keramik, von Collagen bis zum Siebdruck. Zu sehen vom 12. bis 28. November in der städtischen Villa Böhm.

Zu den ausstellenden Künstlerinnen und Künstler zählen (in alphabetischer Reihenfolge): Rosel Anton, Bahnan Bahnan, Marina Ballnus-Leonhard, Heide Brehm, Edith Brenneisen, Hermann Jakob Brudke, Jürgen E. Butsch, Eva Clemens, Sylvia Eckert, Renate Federkiel, Rolf Fleckenstein, Dorothea Fricke, Wolfgang Friedrich, Hans Gareis, Doris Georgens, Wolfgang Glass, Angelika Götz, Lina Götz, Gitta Haas, Hiltrud Hering, Norbrt Ernst Herrmann, Christian Hofmann, Peter Hofmeister, Alma Hörnschemeyer, Petra Hübel, Rita Köberlein, Gabriele Köbler, Jacqueline Krehbiel, Ingrid Kurz, Gerhard Lämmlin, Reiner Landua, Klaus Dieter Litzel, Christiane Maether, Eva Muehl, Petra Neumahr,, Katrin Neumaier, Dermot O´Brien, Alexandra Oehlert, Eva Orth, Elke Pfaffmann, Manfred E. Plathe, Anette Poeppel-Hoffmann, Veronika Pommer, Josef Ritter, Monika Ritter, Franz Roth, Bernd Satzenhofer, Ferdinand Schmieder, Rolf F. Schreiber, Günther Seel, Andre Sorokovnin, Meike Steger, Jutta Stein, Alena Steinlechner, Christine Talama- Spiegel, Anita Topolsek, Cordula Wagner, Christian Wahl, Emil Walker, Birgit Weinerth, Leni Wenz- Delaminsky, Heike Wiggers, Laura Wittinger, Dimana Wolf, Silvia Wolter.

Vernissage:

Freitag, 12. November 2021, 19 Uhr, Villa Böhm

(Corona-bedingt mit begrenzter Teilnehmerzahl, Anmeldung unter info@kunstverein-nw.de)
Alle Besucherinnen und Besucherwerden gebeten, Schutzmasken mitzubringen. Falls wegen aktualisierter Richtlinien zur Corona-Prävention die Vernissage oder die Ausstellung nicht stattfinden können, werden die Angemeldeten und die Presse rechtzeitig informiert.

Begrüßung: Dr. Katharina Dück; Wolfgang Glass, Vorsitzender Kunstverein Neustadt
Ausstellungsdauer: 12. bis 28. November 2021
Öffnungszeiten: Donnerstag/ Freitag: 15-18 Uhr; Samstag/ Sonntag 13 – 18 Uhr, 15-18 Uhr

Eröffnungsrede Mitgliederausstellung Kunstverein Neustadt e.V. 2021
Katharina Dück

Vorstösse in neue Dimensionen – Fotografien von Susanne Neiss und Informelle Cutouts von Regina Reim

Der Kunstverein Neustadt a.d. Weinstraße ist bekannt durch seine Präsentationen ganz
außergewöhnlicher künstlerischer Positionen, u.a. durch Ausstellungsbeteiligungen von
Gerhard Richter und Georg Baselitz oder One-Man-Shows von Johannes Grützke
(1937-2017) über Yoshi Takahashi (1943-1998) bis Gunther Stilling (*1943). Jetzt also
reüssiert der 1955 gegründete Verein mit einem Ausflug in die informelle Malerei der
Pfälzer Künstlerin Regina Reim sowie in die Grenzbereiche analoger/digitaler
Fotografie von Susanne Neiß.

Von „inneren“ Bildern …

Susanne Neiß (*1971), Künstlerin aus der Metropolregion Rhein-Neckar und Dozentin an der
Freien Kunstakademie Mannheim (Lehrfach „Grundlagen der Wahrnehmung“) sowie
„Weldekunst“-Preisträgerin 1999, hat sich ganz dem Medium Fotografie verschrieben.

In ihren Fotos spiegeln sich (Irr)Lichter, dominieren Unschärfe und (Objekt)Verschiebungen,
die in ihrem abstrakten Zusammenspiel dem Betrachter faszinierende Einblicke in das so
freigelegte Innenleben ihrer Bilder eröffnen. Wobei sich – von der Künstlerin durchaus
gewollt – das Gesehene allenfalls nur erahnen lässt! Denn Vordergrund und Hintergrund der
verzerrten, von reflektierendem Licht überlagerten Gegenstände und räumlichen Motive
verschmelzen oft zu einem einzigen flächenhaft verteilten Konglomerat von meist nur
geringer Tiefenschärfe, was einen Wiedererkennungseffekt so gut wie unmöglich macht.

Die Freiheit der Bildinterpretation liegt letztlich beim Betrachter. Mehr analoge (!!!) und
neuerdings auch digitale Fotografie geht nicht! Und so heben sich ihre Fotokunstwerke – in
Zeiten zunehmender inhaltlicher Beliebigkeit und Verflachung (Smartphone-Knipserei!) –
wohltuend ab. Susanne Neiß arbeitet generell in thematischen Serien, bei denen sie auch –
einen neuen Ansatz verfolgend – „in verschiedenen Schritten die Fotos mit malerischen
Elementen kombiniert, die dann ganz bewusst weggehen von der reinen Fotografie“ (O-Ton
Susanne Neiß, 2017).

Susanne Neiss: Ohne Titel, aus der Serie „Drift“ (2020)  gerahmt 30 x 45 cm

… und „schwebender“ Malerei

Regina Reim (*1965), in der südwestdeutschen Kunstszene längst etabliert, überrascht und
überzeugt gleichermaßen durch ausgefeilte „Cutout“-Techniken sowie ihren souveränen
gestischen Umgang mit Farben und Formen. Bereits 2015 hatte sie sogenannte „Papercuts“ 
aus Radierungen objekthaft in Szene gesetzt oder als „Etching-Cutouts“ in Objektkästen
montiert (Serie „Passacaglia“) und so das „Informel“ entscheidend in die Dritte Dimension
weiterentwickelt. Ihre neueste Werkreihe von 2019, bestehend aus direkt auf die Leinwand
collagierten, „gemalten Cutouts“, kommt ohne Objektkästen aus und wirkt dennoch auf den
Betrachter wie schwebende vegetative Gebilde vor altmeisterlich gemaltem Hintergrund. Und
straft damit all diejenigen Lügen, die das Informel für eine längst abgeschlossene Episode der
Kunstgeschichte halten.

In Ihrem Werk lotet Regina Reim immer wieder „die Verbindungen zwischen der Bildenden
Kunst, der Musik und dem Tanz aus. Es ist ein Forschen nach den Gemeinsamkeiten und das
Entdecken und Überschreiten der jeweiligen Grenzen“. Eine künstlerische Position, die auch
künftig noch für so manche Überraschung sorgen wird.

Regina Reim: Birth of Paradise (2021) 110 x 145 cm

Fazit

Bei allem Unterschied der angewandten Medien und Techniken ist den beiden Künstlerinnen
eines gemein: Die Vorliebe für farbliche Schattierungen in all ihren Nuancen sowie das
Ausloten von Grenzbereichen, ob in der Malerei oder Fotografie. Eine außergewöhnlich
spannende Doppel-Präsentation von hoher künstlerischer Qualität mit ganz neuen
Sehgewohnheiten. Augenschmaus pur!
                                                                                                                 © Roland Heinzmann

Vernissage:

Freitag, 1.10.2021, 19 Uhr, Villa Böhm, Villenstraße 16b/  Maximilanstraße 25, 67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Donnerstag und Freitag jeweils 15 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, jeweils 13 bis 18 Uhr

Link:  Kunstraum Metropal Ausgabe 4/21  – Artikel Vorstoesse in neue Dimensionen

Wir danken Roland Heinzmann herzlich für die Genehmigung zum Abdruck seines Artikels, der

im Magazin Kunstraum Metropol in der Ausgabe 4/21 erscheinen wird.

Absolutschwelle – Ausstellung von Werken der Malerin Vera Hilger

Corona-bedingt findet die Vernissage mit begrenzter Teilnahmezahl statt.

Anmeldung unter info@kunstverein-nw.de   Alle Besucher*innen werden gebeten, Schutzmasken mitzubringen. Falls wegen aktualisierter Richtlinien zur Corona-Prävention die Vernissage oder die Ausstellung nicht stattfinden können, werden die Angemeldeten und die Presse rechtzeitig benachrichtigt.

„Eine ´Absolutschwelle` nennt man in der Psychologie die geringste Intensität eines Reizes, die zu einer berichtbaren Wahrnehmung beim Beobachter führt. Es ist das Minimum an physikalischer Energie, die eben noch eine sensorische Erfahrung hervorruft. In der Sinnesphysiologie wird diese sensorische Schwelle auch als Reizschwelle bezeichnet.“

Dieses Thema betitelt unsere aktuelle Ausstellung der Malerin Vera Hilger. Im folgenden Interview erklärt sie uns, wie die Absolutschwelle ihre Werke widerspiegelt und so zum Thema ihrer Ausstellung wurde.
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RECOLLECTION – eine Ausstellung von Falk Kastell

Dans-la-foret, Öl auf Leinwand, 2014 100x100cm

Zum Ausstellungstitel „Recollection“ (Rückbesinnung) bemerkt der Künstler Falk Kastell: „Die Renaissance besann sich auf die Werte der Antike, und so besinne ich mich auf die klassischen Werte der Ästhetik. Mit dieser Ausstellung möchte ich einen möglichen Weg der kunsthistorischen Weiterentwicklung zeigen. Die klassische Ästhetik funktioniert auch heute noch und berührt die Seele der Menschen. Darum geht es in guter Kunst.“
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„Junge Künstler*innen in der Villa“

Wie schon in den Vorjahren hat der Neustadter Kunstverein im Dezember 2019 künstlerisch tätige Menschen von 18 bis 35 Jahren, die in der Pfalz oder ihrem Umkreis wohnen, arbeiten oder geboren sind, über Medien und Hochschulen eingeladen, sich mit – diesmal – zwei Exponaten für eine Gemeinschaftsausstellung (14. 2. – 1. 3. 2020) in der stadteigenen Villa Böhm zu bewerben.

Thema und Technik der von 16 Künstlerinnen und Künstlern eingereichten Arbeiten konnten frei gewählt werden. Die Ausstellung zeigt unterschiedlichste künstlerische Ausdrucksformen und macht gegenwärtige Tendenzen beim künstlerischen Nachwuchs sichtbar. Die Arbeiten umfassen beispielsweise Werke in Acryl und Kohle auf Leinwand, Lackierungen, Fotografie, Radierungen, Zeichnungen, Mixed Media, Ölmalerei. Auf Grundlage der ausgestellten Werke wird durch den Vorstand des Kunstvereins ein Künstler/eine Künstlerin ermittelt, der/die als Preis innerhalb der kommenden zwei Jahre eine Einzelausstellung in der Villa Böhm erhält. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind (in alphabetischer Reihenfolge) Ulli Bothner, Alexander Gaer, Lina Marlene Götz, Hyein Jang, Falk Kastell, Eva Korn, Ann-Kathrin Krächan, Swantje Kunze, Vanessa Leininger, Diana Opoku, Alexandra Shakalian, Katharina Ritschi, Katharina Rumpf, Manuel Weiland, Eva Weinkötz und Kristina Yaroslavskaya. 

Vernissage:
Freitag, 14. Februar 2020, 19 Uhr, Begrüßung: Wolfgang Glass und Dr. Katharina Dück, Vorstand Kunstverein Neustadt

Ausstellung:
14. Februar bis 1.März 2020, Villa Böhm, Villenstraße 16b und Maximilanstraße 25

Öffnungszeiten der Ausstellung:
donnerstags und freitags, samstags und sonntags, jeweils 13 bis 18 Uhr

Jörg Heieck - Damascus

CRUX – Schnittstellen zwischen Natur und Mensch

Kunstverein Neustadt/Weinstraße zeigt Cyanotypien und Panoramaphotographien

von Jörg Heieck

Unterschiedlicher könnten die beiden Teile dieser Ausstellung nicht sein: Jörg Heieck, Künstler und promovierter Physiker, setzt menschenfernen, noch unberührten Eisöden und Wüsten zahlreiche von Menschen geprägte Stadtlandschaften entgegen und konzentriert sich bei dieser Werkgruppe auf urbane Kreuzungen und deren vielfältige kulturelle Merkmale und Zeichensysteme.

Der Ausstellungstitel CRUX deutet zugleich auf das Dilemma in der Interdependenz von Mensch und Natur hin: Die Öden und Wüsten sind zunehmend dem menschlichen Eingriff und ökologischem Raubbau ausgesetzt. Und umgekehrt verwandeln sich fruchtbare, von Menschenhand kultivierte Landstriche derzeit mit beängstigender Geschwindigkeit in Ödland. Was die Zukunft der Erde betrifft, so stehen wir an einem Scheideweg.

Auch die photographische Technik der beiden konträren Werkgruppen könnte unterschied-licher kaum sein. Die Eis- und Wüstenlandschaften hält Heieck in großformatigen Cyano-typien fest: in Eisenblaudrucken auf dickem Hahnemühle Büttenpapier, so dass sie fast wie gemalte Aquarelle mit ganz eigener Poetik wirken. Für die Straßenkreuzungen hat er in den Großstädten der Welt mit einer analogen Panoramakamera in Schwarz-Weiß photographiert.

Jörg Heieck, 1964 in Münster geboren, studierte Physik, Mathematik und Philosophie in Frankfurt (bei Friedrich Granzer) und Edinburgh (bei Peter Higgs). Als Wissenschaftler war er mehrere Jahre für Agfa, Kodak und das ITER Kernfusionsprojekt der Europäischen Kommission in Italien tätig. 1995 wurde er mit dem ITEK Award der amerikanischen Gesellschaft für Imaging Science ausgezeichnet. In Kaiserslautern lehrt er Physik und Photographie. Seine Arbeiten werden im In- und Ausland gezeigt. Heieck ist Autor vieler Bildbände und berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Er kuratiert und betreibt den Brownian Motion Art Space und engagiert sich in regionalen Kulturprojekten in Kaiserslautern und Saarbrücken.

Zur Neustadter Ausstellung „CRUX“ erscheint in der edition cantz der gleichnamige Bildband mit Werken von Jörg Heieck und einem einführenden Text von Hubert Portz, Autor und Galerist des Kunsthauses Désirée in Hochstadt, Pfalz

Vernissage: Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr

Einführung: Bernd Barde, Vorstandsmitglied des Kunstvereins Neustadt an der Weinstraße e.V.

Musik: Stephan Baumann, modulare Techno- und Interaktive Toninstallation

Ausstellungsdauer: 15. November bis Sonntag, 1. Dezember 2019

Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr; Samstag und Sonntag 11-13 und 15-18 Uhr

Ort: Villa Böhm, Villenstr. 1b und Maximilianstr. 25, 67433 Neustadt an der Weinstraße

(Parkmöglichkeiten auf der Festwiese in der Wiesenstraße, 5 Minuten Fußweg bis zur Villa)

Mitgliederausstellung 2019

Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Neustadt/ Weinstraße e. V. zeigen neue Werke:
Einen Überblick über die Kreativität in den eigenen Reihen vermittelt der Neustadter Kunstverein alle zwei Jahre mit einer nicht jurierten Mitgliederausstellung. Denn zu den Neustadter Besonderheiten dieses Zusammenschlusses kunstliebender und künstlerisch tätiger Menschen zählt, dass mehr als ein Drittel der circa 300 Mitglieder des Kunstvereins aktive Künstlerinnen und Künstler sind. In diesem Jahr beteiligen sich 70 von ihnen an der Mitgliederausstellung. Mit 43 weiblichen Mitwirkenden gegenüber 27 männlichen sind die Künstlerinnen diesmal besonders stark vertreten.

Zu den 70 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler zählen (in alphabetischer Reihenfolge): Rosel Anton, Bahnan Bahnan, Alexandra Berger, Heide Brehm, Edith Brenneisen, Hermann Jakob Brudke, Natascha Buchmann, Peter Büchler, Jürgen E. Butsch, Claudia Böheim, Dominique Saskia Dörr, Tine Duffing, Sylvia Eckert, Renate Federkiel, Sabine Föller-Leo, Wolfgang Friedrich, Dorothee Fricke, Marika Fünffinger, Hans Gareis, Christina Gehrig, Doris Georgens, Wolfgang Glass, Angelika Götz, Bärbel Haag, Peter Hofmeister, Petra Hübel, Sonja Jakobi, Rolf B. Koch, Rita Köberlein, Gabriele Köbler, Martina Köhler, Ingrid Kurz, Manfred Küchler, Joachim Kunkel, Reiner Landua, Rosemarie Lesnik, Klaus Dieter Litzel, Christiane Lohrig, Martin Lorenz, Michaela Miske, Ulises Morales Lamadrid, Petra Neumahr, Dermot O’Brien, Alexandra Oehlert, Manfred E. Plathe, Hermann Pütter, Elke Pfaffmann, Veronika Pommer, Tabea Reif, Ursula Rieder, Franz Roth, Bernd Satzenhofer, Alena Steinlechner, Günther Seel, Rolf F. Schreiber, Andre Sorokovnin, Gesa Soltau-Kraft, Ute Schwartz, Meike Steger, Rita Thiel, Cordula Wagner, Michael Wagner, Heike Wiggers, Emil Walker, Leni Wenz-Delaminsky, Holger Wenz, Silvia Wolter, Birgit Weinerth, Wolfgang Vester, Roswitha van der Zander.

Special Guest der Vernissage: der Komponist und Gitarrist Claus Boesser-Ferrari
Besonders freut sich der Neustadter Kunstverein, dass der international renommierte Komponist und Gitarrist Claus Boesser-Ferrari für die Vernissage der Mitgliederausstellung sein Gastspiel zugesagt hat. Er schreibt für die großen deutschsprachigen Theaterhäuser Zürich, Berlin, Basel, Hamburg Musik – man merkt es seinen Konzerten an, die eine stark cineastische Handschrift aufzeigen. Groove-Kaskaden türmt er zu monumentalen Klang-Skulpturen auf – um im nächsten Moment auf kaum hörbare feine Verästelungen umzusteigen. Indianische Ritualsongs, Operettenhits aus dem „Land des Lächelns“ wechseln sich mit rau arrangierten Rocksongs und flächigen Soundtracks ab. Zuletzt hat er die Shanghai Symphony Hall, das Beijing Theatre und die Tokyo Pacific Hall sowie das World Guitar Festival,Bangalore bespielt. Er tourt weltweit und hat acht Solo-CDs bei AMR verlegt. http://www.boesser-ferrari.de

Vernissage: Freitag, 16. August 2019, 19 Uhr, Villa Böhm/Neustadt an der Weinstraße (Maximilianstr. 25/ Villenstr. 16b).
Begrüßung: Katharina Dück, 2. Vorsitzende, und Wolfgang Glass, 1. Vorsitzender des Kunstvereins
Special Guest: Musiker und Komponist Claus Boesser-Ferrari
Ausstellungsdauer: 16.August bis 1. September 2019
Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag/ Freitag: 15.00-18.00 Uhr; Samstag/ Sonntag 11-13 Uhr, 15-18 Uhr

Alfonso Mannella – Klang der Großstadt

Turm 1 (EZB-Frankfurt), Kaltnadel, Winkelschleifer, Öl, 69 x 89 cm, 2015

Wichtigstes Arbeitsgebiet des Grafikers und Malers Alfonso Mannella ist die Druckgrafik und eines seiner vorrangigen Sujets die Darstellung von „Großstadt“ – ob Chicago, New York oder Frankfurt am Main. Die offenen Prozesse der Radierung und des Druckens variiert er jeweils so, dass man jedes Ergebnis auch als Unikat bezeichnen könnte.

„Mannellas Stadträume vermitteln abstrakt dargestellte Urbanität, lassen ein Stadtgeflüster in Häuserfluchten und auf Plätzen spüren“, heißt es in einer Rezension der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 9. Januar 2015.

Gebürtig aus Piazza Armerina (Sizilien), studierte er Bildende Kunst an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität. 1995 bis 1997 folgten Lehraufträge im Bereich „Künstlerische Grafik“ an der FH für Gestaltung Wiesbaden, 2013 ein entsprechender Lehrauftrag an der Sommerakademie Dresden. Der Künstler lebt und arbeitet in Oppenheim, Mainz und Frankfurt. Seit 2003 ist er Mitglied der Pfälzischen Sezession und im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler.

Mittlerweile erhielt er viele Auszeichnungen und war in zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellungen vertreten. „Es ist immer wieder erstaunlich, welch unterschiedliche Temperamente im Werk Alfonso Mannellas zum Ausdruck kommen. Hier die malerischen Ansichten von New York, London oder das Mainufer in Frankfurt, dort … die düster dichten Blätter seines druckgraphischen Schaffens.“, so Christoph Schütte in der FAZ vom 7. Juli 2015.

Vernissage: Freitag, 17. Mai 2019
Begrüßung: Wolfgang Glass, Vorsitzender des Kunstvereins Neustadt an der Weinstraße e.V.
Einführung: Alfonso Mannella

Ausstellungsdauer:
17. Mai bis 2. Juni 2019

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr; Samstag und Sonntag 11-13 und 15-18 Uhr