Kategorie: Villa Böhm

Hier sind die Ausstellungen aufgelistet, die in der Villa Böhm stattfinden.

Absolutschwelle – Ausstellung von Werken der Malerin Vera Hilger

Corona-bedingt findet die Vernissage mit begrenzter Teilnahmezahl statt.

Anmeldung unter info@kunstverein-nw.de   Alle Besucher*innen werden gebeten, Schutzmasken mitzubringen. Falls wegen aktualisierter Richtlinien zur Corona-Prävention die Vernissage oder die Ausstellung nicht stattfinden können, werden die Angemeldeten und die Presse rechtzeitig benachrichtigt.

Zum Titel der Ausstellung erklärt die Malerin: „Eine ´Absolutschwelle` nennt man in der Psychologie die geringste Intensität eines Reizes, die zu einer berichtbaren Wahrnehmung beim Beobachter führt. Es ist das Minimum an physikalischer Energie, die eben noch eine sensorische Erfahrung hervorruft. In der Sinnesphysiologie wird diese sensorische Schwelle auch als Reizschwelle bezeichnet.“
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Tiefenlicht – Doppelausstellung der Künstler Matthias Göhr und Jens Hafner (Malerei)

Wegen der Verlängerung des Lockdowns bis zum 15. Februar 2021 müssen wir die geplante Ausstellung bis auf Weiteres verschieben. Den neuen Ausstellungstermin geben wir  später auf dieser Website und bei Facbook bekannt

Für ihre erste gemeinsame Ausstellung haben die Künstler Matthias Göhr und Jens Hafner den poetischen Titel „Tiefenlicht“ gewählt. Trotz sehr unterschiedlicher künstlerischer Herangehensweisen verbindet beide eine Vorliebe für phantastische Darstellungen.
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RECOLLECTION – eine Ausstellung von Falk Kastell

Dans-la-foret, Öl auf Leinwand, 2014 100x100cm

Zum Ausstellungstitel „Recollection“ (Rückbesinnung) bemerkt der Künstler Falk Kastell: „Die Renaissance besann sich auf die Werte der Antike, und so besinne ich mich auf die klassischen Werte der Ästhetik. Mit dieser Ausstellung möchte ich einen möglichen Weg der kunsthistorischen Weiterentwicklung zeigen. Die klassische Ästhetik funktioniert auch heute noch und berührt die Seele der Menschen. Darum geht es in guter Kunst.“
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„Junge Künstler*innen in der Villa“

Wie schon in den Vorjahren hat der Neustadter Kunstverein im Dezember 2019 künstlerisch tätige Menschen von 18 bis 35 Jahren, die in der Pfalz oder ihrem Umkreis wohnen, arbeiten oder geboren sind, über Medien und Hochschulen eingeladen, sich mit – diesmal – zwei Exponaten für eine Gemeinschaftsausstellung (14. 2. – 1. 3. 2020) in der stadteigenen Villa Böhm zu bewerben.

Thema und Technik der von 16 Künstlerinnen und Künstlern eingereichten Arbeiten konnten frei gewählt werden. Die Ausstellung zeigt unterschiedlichste künstlerische Ausdrucksformen und macht gegenwärtige Tendenzen beim künstlerischen Nachwuchs sichtbar. Die Arbeiten umfassen beispielsweise Werke in Acryl und Kohle auf Leinwand, Lackierungen, Fotografie, Radierungen, Zeichnungen, Mixed Media, Ölmalerei. Auf Grundlage der ausgestellten Werke wird durch den Vorstand des Kunstvereins ein Künstler/eine Künstlerin ermittelt, der/die als Preis innerhalb der kommenden zwei Jahre eine Einzelausstellung in der Villa Böhm erhält. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind (in alphabetischer Reihenfolge) Ulli Bothner, Alexander Gaer, Lina Marlene Götz, Hyein Jang, Falk Kastell, Eva Korn, Ann-Kathrin Krächan, Swantje Kunze, Vanessa Leininger, Diana Opoku, Alexandra Shakalian, Katharina Ritschi, Katharina Rumpf, Manuel Weiland, Eva Weinkötz und Kristina Yaroslavskaya. 

Vernissage:
Freitag, 14. Februar 2020, 19 Uhr, Begrüßung: Wolfgang Glass und Dr. Katharina Dück, Vorstand Kunstverein Neustadt

Ausstellung:
14. Februar bis 1.März 2020, Villa Böhm, Villenstraße 16b und Maximilanstraße 25

Öffnungszeiten der Ausstellung:
donnerstags und freitags, samstags und sonntags, jeweils 13 bis 18 Uhr

Jörg Heieck - Damascus

CRUX – Schnittstellen zwischen Natur und Mensch

Kunstverein Neustadt/Weinstraße zeigt Cyanotypien und Panoramaphotographien

von Jörg Heieck

Unterschiedlicher könnten die beiden Teile dieser Ausstellung nicht sein: Jörg Heieck, Künstler und promovierter Physiker, setzt menschenfernen, noch unberührten Eisöden und Wüsten zahlreiche von Menschen geprägte Stadtlandschaften entgegen und konzentriert sich bei dieser Werkgruppe auf urbane Kreuzungen und deren vielfältige kulturelle Merkmale und Zeichensysteme.

Der Ausstellungstitel CRUX deutet zugleich auf das Dilemma in der Interdependenz von Mensch und Natur hin: Die Öden und Wüsten sind zunehmend dem menschlichen Eingriff und ökologischem Raubbau ausgesetzt. Und umgekehrt verwandeln sich fruchtbare, von Menschenhand kultivierte Landstriche derzeit mit beängstigender Geschwindigkeit in Ödland. Was die Zukunft der Erde betrifft, so stehen wir an einem Scheideweg.

Auch die photographische Technik der beiden konträren Werkgruppen könnte unterschied-licher kaum sein. Die Eis- und Wüstenlandschaften hält Heieck in großformatigen Cyano-typien fest: in Eisenblaudrucken auf dickem Hahnemühle Büttenpapier, so dass sie fast wie gemalte Aquarelle mit ganz eigener Poetik wirken. Für die Straßenkreuzungen hat er in den Großstädten der Welt mit einer analogen Panoramakamera in Schwarz-Weiß photographiert.

Jörg Heieck, 1964 in Münster geboren, studierte Physik, Mathematik und Philosophie in Frankfurt (bei Friedrich Granzer) und Edinburgh (bei Peter Higgs). Als Wissenschaftler war er mehrere Jahre für Agfa, Kodak und das ITER Kernfusionsprojekt der Europäischen Kommission in Italien tätig. 1995 wurde er mit dem ITEK Award der amerikanischen Gesellschaft für Imaging Science ausgezeichnet. In Kaiserslautern lehrt er Physik und Photographie. Seine Arbeiten werden im In- und Ausland gezeigt. Heieck ist Autor vieler Bildbände und berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Er kuratiert und betreibt den Brownian Motion Art Space und engagiert sich in regionalen Kulturprojekten in Kaiserslautern und Saarbrücken.

Zur Neustadter Ausstellung „CRUX“ erscheint in der edition cantz der gleichnamige Bildband mit Werken von Jörg Heieck und einem einführenden Text von Hubert Portz, Autor und Galerist des Kunsthauses Désirée in Hochstadt, Pfalz

Vernissage: Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr

Einführung: Bernd Barde, Vorstandsmitglied des Kunstvereins Neustadt an der Weinstraße e.V.

Musik: Stephan Baumann, modulare Techno- und Interaktive Toninstallation

Ausstellungsdauer: 15. November bis Sonntag, 1. Dezember 2019

Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr; Samstag und Sonntag 11-13 und 15-18 Uhr

Ort: Villa Böhm, Villenstr. 1b und Maximilianstr. 25, 67433 Neustadt an der Weinstraße

(Parkmöglichkeiten auf der Festwiese in der Wiesenstraße, 5 Minuten Fußweg bis zur Villa)

Mitgliederausstellung 2019

Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Neustadt/ Weinstraße e. V. zeigen neue Werke:
Einen Überblick über die Kreativität in den eigenen Reihen vermittelt der Neustadter Kunstverein alle zwei Jahre mit einer nicht jurierten Mitgliederausstellung. Denn zu den Neustadter Besonderheiten dieses Zusammenschlusses kunstliebender und künstlerisch tätiger Menschen zählt, dass mehr als ein Drittel der circa 300 Mitglieder des Kunstvereins aktive Künstlerinnen und Künstler sind. In diesem Jahr beteiligen sich 70 von ihnen an der Mitgliederausstellung. Mit 43 weiblichen Mitwirkenden gegenüber 27 männlichen sind die Künstlerinnen diesmal besonders stark vertreten.

Zu den 70 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler zählen (in alphabetischer Reihenfolge): Rosel Anton, Bahnan Bahnan, Alexandra Berger, Heide Brehm, Edith Brenneisen, Hermann Jakob Brudke, Natascha Buchmann, Peter Büchler, Jürgen E. Butsch, Claudia Böheim, Dominique Saskia Dörr, Tine Duffing, Sylvia Eckert, Renate Federkiel, Sabine Föller-Leo, Wolfgang Friedrich, Dorothee Fricke, Marika Fünffinger, Hans Gareis, Christina Gehrig, Doris Georgens, Wolfgang Glass, Angelika Götz, Bärbel Haag, Peter Hofmeister, Petra Hübel, Sonja Jakobi, Rolf B. Koch, Rita Köberlein, Gabriele Köbler, Martina Köhler, Ingrid Kurz, Manfred Küchler, Joachim Kunkel, Reiner Landua, Rosemarie Lesnik, Klaus Dieter Litzel, Christiane Lohrig, Martin Lorenz, Michaela Miske, Ulises Morales Lamadrid, Petra Neumahr, Dermot O’Brien, Alexandra Oehlert, Manfred E. Plathe, Hermann Pütter, Elke Pfaffmann, Veronika Pommer, Tabea Reif, Ursula Rieder, Franz Roth, Bernd Satzenhofer, Alena Steinlechner, Günther Seel, Rolf F. Schreiber, Andre Sorokovnin, Gesa Soltau-Kraft, Ute Schwartz, Meike Steger, Rita Thiel, Cordula Wagner, Michael Wagner, Heike Wiggers, Emil Walker, Leni Wenz-Delaminsky, Holger Wenz, Silvia Wolter, Birgit Weinerth, Wolfgang Vester, Roswitha van der Zander.

Special Guest der Vernissage: der Komponist und Gitarrist Claus Boesser-Ferrari
Besonders freut sich der Neustadter Kunstverein, dass der international renommierte Komponist und Gitarrist Claus Boesser-Ferrari für die Vernissage der Mitgliederausstellung sein Gastspiel zugesagt hat. Er schreibt für die großen deutschsprachigen Theaterhäuser Zürich, Berlin, Basel, Hamburg Musik – man merkt es seinen Konzerten an, die eine stark cineastische Handschrift aufzeigen. Groove-Kaskaden türmt er zu monumentalen Klang-Skulpturen auf – um im nächsten Moment auf kaum hörbare feine Verästelungen umzusteigen. Indianische Ritualsongs, Operettenhits aus dem „Land des Lächelns“ wechseln sich mit rau arrangierten Rocksongs und flächigen Soundtracks ab. Zuletzt hat er die Shanghai Symphony Hall, das Beijing Theatre und die Tokyo Pacific Hall sowie das World Guitar Festival,Bangalore bespielt. Er tourt weltweit und hat acht Solo-CDs bei AMR verlegt. http://www.boesser-ferrari.de

Vernissage: Freitag, 16. August 2019, 19 Uhr, Villa Böhm/Neustadt an der Weinstraße (Maximilianstr. 25/ Villenstr. 16b).
Begrüßung: Katharina Dück, 2. Vorsitzende, und Wolfgang Glass, 1. Vorsitzender des Kunstvereins
Special Guest: Musiker und Komponist Claus Boesser-Ferrari
Ausstellungsdauer: 16.August bis 1. September 2019
Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag/ Freitag: 15.00-18.00 Uhr; Samstag/ Sonntag 11-13 Uhr, 15-18 Uhr

Alfonso Mannella – Klang der Großstadt

Turm 1 (EZB-Frankfurt), Kaltnadel, Winkelschleifer, Öl, 69 x 89 cm, 2015

Wichtigstes Arbeitsgebiet des Grafikers und Malers Alfonso Mannella ist die Druckgrafik und eines seiner vorrangigen Sujets die Darstellung von „Großstadt“ – ob Chicago, New York oder Frankfurt am Main. Die offenen Prozesse der Radierung und des Druckens variiert er jeweils so, dass man jedes Ergebnis auch als Unikat bezeichnen könnte.

„Mannellas Stadträume vermitteln abstrakt dargestellte Urbanität, lassen ein Stadtgeflüster in Häuserfluchten und auf Plätzen spüren“, heißt es in einer Rezension der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 9. Januar 2015.

Gebürtig aus Piazza Armerina (Sizilien), studierte er Bildende Kunst an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität. 1995 bis 1997 folgten Lehraufträge im Bereich „Künstlerische Grafik“ an der FH für Gestaltung Wiesbaden, 2013 ein entsprechender Lehrauftrag an der Sommerakademie Dresden. Der Künstler lebt und arbeitet in Oppenheim, Mainz und Frankfurt. Seit 2003 ist er Mitglied der Pfälzischen Sezession und im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler.

Mittlerweile erhielt er viele Auszeichnungen und war in zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellungen vertreten. „Es ist immer wieder erstaunlich, welch unterschiedliche Temperamente im Werk Alfonso Mannellas zum Ausdruck kommen. Hier die malerischen Ansichten von New York, London oder das Mainufer in Frankfurt, dort … die düster dichten Blätter seines druckgraphischen Schaffens.“, so Christoph Schütte in der FAZ vom 7. Juli 2015.

Vernissage: Freitag, 17. Mai 2019
Begrüßung: Wolfgang Glass, Vorsitzender des Kunstvereins Neustadt an der Weinstraße e.V.
Einführung: Alfonso Mannella

Ausstellungsdauer:
17. Mai bis 2. Juni 2019

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr; Samstag und Sonntag 11-13 und 15-18 Uhr

IN A SILENT WAY

Werke, die vieles nur andeuten und auf ihre Entstehungsgeschichten, oft aber auch auf ihren sozialen Kontext verweisen, geschaffen mit Aquatinta (Hofer), Papier, Tusche und Kleister (Holzner) oder Kohlestift auf Karton (Kern): Diese „stillen“ Arbeiten stehen im Mittelpunkt der kommenden Gemeinschaftsausstellung in der Neustadter Villa Böhm.
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Veit Schmidleitner – „Neo Urushi“

Als Preisträger 2016 des vom Kunstverein Neustadt veranstalteten Nachwuchswettbewerbs Junge Künstler in der Villa Böhm zeigt Veit Schmidleitner seine Arbeiten nun in einer großen Einzelausstellung in der städtischen Villa Böhm. Der Titel „Neo Urushi“ verweist auf die Bezeichnung Urushi für einen natürlichen Lack (Chinalack)) und die traditionelle, Jahrtausende alte japanische Lackierkunst, die den Künstler seit langem fasziniert.

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